Wird Rhöner Unternehmerin „Landwirtin des Jahres“?

Die Unternehmerin aus Rhönblick zählt zu den drei Finalistinnen in der Kategorie Unternehmerin. Am 21. Oktober werden die Siegerinnen und Sieger bei der „Nacht der Landwirtschaft“ in Berlin ausgezeichnet.

MÜNCHEN/RHÖNBLICK – Der Countdown läuft: In zwei Wochen entscheidet sich, wer beim CERES AWARD 2026 die sieben Wettbewerbskategorien gewinnt – und wer die übergeordnete Auszeichnung als „Landwirtin oder Landwirt des Jahres 2026“ erhält. Insgesamt 21 landwirtschaftliche Unternehmerinnen und Unternehmer aus Deutschland und Österreich stehen im Finale, darunter Isabel Schmidt aus Rhönblick (Thüringen), die in der Kategorie Unternehmerin antritt. Die Preisverleihung findet am 21. Oktober 2026 im KOSMOS in Berlin statt.

Die Finalistinnen und Finalisten zeigen die ganze Bandbreite moderner Landwirtschaft: von präzisem Ackerbau und neuen Energiekreisläufen über innovative Tierhaltung bis zu direkter Vermarktung und neuen Geschäftsmodellen. Pro Kategorie hat jeweils eine Fachjury die Betriebe vor Ort besucht und bewertet. Bei der Gala werden die Entscheidungen erstmals öffentlich bekannt gegeben.

Mit Biomilch in die Zukunft

Als Geschäftsführerin der Agrargesellschaft Hermannsfeld mbH entwickelt Isabel Schmidt den Betrieb konsequent weiter. Um einen höheren Milchpreis zu sichern und zukunftsfähig zu bleiben, stellt sie die Produktion der 420 Milchkühe auf Bio um. Gemeinsam mit ihrem Team bewirtschaftet das Unternehmen rund 1.800 Hektar und verbindet Ackerbau, Milchproduktion, Schafhaltung, Hofladen und Biogasanlage zu einem breit aufgestellten Geschäftsmodell. Schmidts Leidenschaft ist die Herdbuchzucht. Gemeinsam mit Auszubildenden gewann sie den Thüringer Staatsehrenpreis für Tierzucht.

Isabel Schmidt sagt: „Das oberste Gebot ist, dass es den Mädels hinten gut geht.“

Der CERES AWARD wird von agrarheute, dem führenden Fachmedium der deutschen Landwirtschaft aus dem dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag, verliehen. Entscheidend sind wirtschaftlicher Erfolg und bäuerliche Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur.

Sieben Kategorien und ein Sonderpreis

Vergeben wird der CERES AWARD in den Kategorien Ackerbau, Energie, Geflügel, Junglandwirt/in, Rind, Schwein und Unternehmerin. Einer der sieben Kategoriesieger wird zusätzlich als „Landwirtin oder Landwirt des Jahres 2026“ ausgezeichnet. Außerdem wird 2026 erstmals der Sonderpreis der Initiative Tierwohl verliehen.

Das Gesamtpreisgeld beträgt 29.500 Euro. Die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres erhält 20.000 Euro für ein Projekt, das das Ansehen der Landwirtschaft in der Bevölkerung stärkt. Die Siegerinnen und Sieger der sieben Kategorien erhalten jeweils 1.000 Euro; der Sonderpreis der Initiative Tierwohl ist mit 2.500 Euro dotiert.

Unternehmerin (Kategoriepartner: QS Qualität und Sicherheit GmbH)

– Anna Laura Hübner aus Stuttgart (Baden-Württemberg)

– Isabel Schmidt aus Rhönblick (Thüringen)

– Theresa Ungru aus Hörstel (Nordrhein-Westfalen)

Mehr über den CERES AWARD erfahren Sie unter:

www.ceresaward.de

www.facebook.com/ceresaward.landwirtschaft

www.instagram.com/ceres.award

Hintergrund zum CERES AWARD

Allgemein: Entscheidend für den Sieg sind nicht Höchstleistungen auf dem Feld oder im Stall, sondern beste wirtschaftliche Ergebnisse bei gleichzeitiger Berücksichtigung bäuerlicher Unternehmertugenden wie Mut, Ideenreichtum und Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Tier und Natur. Als Preisgeld winken dem Gesamtsieger 20.000 Euro für ein Projekt, das das Ansehen der Landwirtschaft in der Bevölkerung stärkt. Die Sieger der Einzelkategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro. Bewerben können sich Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Europa unabhängig von der Betriebsgröße ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. Die Arbeitssprache des CERES AWARD ist deutsch.

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